Einladung „Senatorinnen und Senatoren nachgefragt“

Gespräch mit Berlins Senator für Finanzen Dr.Matthias Kollatz MdA am Montag 22. Oktober 2018, 19.00 – 21.00 im Abgeordnetenhaus Berlin, Raum 113, Niederkirchner Str. 5, 10111 Berlin

In unserer Reihe „Senatorinnen und Senatoren nachgefragt – unsere Fragen zu Frauen- und Genderpolitik“ wird Finanzsenator Dr. Kollatz über die finanzpolitische Bedeutung und Gewichtung von Frauen- und Genderpolitik im Berliner Landeshaushalt berichten und für Fragen der Teilnehmeri*nnen zur Verfügung stehen, so weit sie  seinen Verantwortungsbereich betreffen.

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit dem Finanzsenator und mit Ihnen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Carola v. Braun, Sprecherin der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir bitten, etwas Zeit für die Sicherheitskontrollen im Eingangsbereich des Abgeordnetenhauses einzuplanen.

Impressionen vom Neujahrsempfang 2018

Erinnern möchten wir mit diesen Beiträgen an unseren Neujahrsempfang  mit den Begrüssungsreden und der Information zum Beitrag von Prof. Barabara John.

 

Ralf Wieland – Begrüßungsrede des Präsidenten

Carola von Braun – Begrüssungsrede

Information über den Beitrag der Gastrednerin

 

Humboldt Forum – Genderfragen

Den gesellschaftlichen Beitrag der Frauen und den „weiblichen Blick“ auf gesellschaftliche Entwicklungen im Berliner Beitrag zum Humboldt Forum angemessen berücksichtigen!

Sie finden hier unsere aktuellen Beiträge:

Humboldt Forum_Juli 2018_Schreiben an Netzwerk 1

ÜPFI_Schreiben_ Paul Spies_Brinda Sommer_Juni 18

Bericht vom Fachdialog zum Thema „Kommunales Wahlrecht: Migratinnen eine Stimme geben! am 5.6.2018 im AGH von Berlin

Eingeladen waren für das Podium des Fachdialogs Vertreterinnen von Organisationen der Migrantinnen und Migranten in Berlin und die Sprecherin für Integration und Flucht, Sprecherin für Religionspolitik von Bündnis 90/Die Grünen. Teilgenommen haben weitere Vertreter*innen aus Organisationen der Migrati*innen oder aus Institutionen, die mit Migrant*innen arbeiten bzw. sich in Fragen von Migration und Flucht engagieren. Mehrere Anwesende hatten auch an dem Kongress der Überparteilichen Fraueninitiative „Was ist Leistung – Teil III – Migration: Was Macht Leistung?“ am 1.12.2017 im Abgeordnetenhaus teilgenommen. Vorbereitet hatten den Kongress und den Fachdialog am 5.6.18 eine AG der Überparteilichen Fraueninitiative, der Carola v. Braun, Dr. Christiane Droste, Bärbel Holzhäuser, Martina Krägeloh, Eva Nicolai und Christel Wietusch angehörten. Die aus beiden Veranstaltungen erwachsenen neuen Anstöße und Begründungen sollen –  von Migrations-Organisationen in einem Positionspapier zusammengefasst –  einen wirksamen Diskurs im „politischen Raum“ entfalten. Die Forderung allerdings, (mindestens) das Kommunale Wahlrecht zu ermöglichen, ist schon alt und oft erhoben worden. Neu aber ist es, diese Forderung im Feierjahr von „100 Jahre Frauenwahlrecht“ aus der Sicht der Frauen zu stellen, das Augenmerk auf „die tragende Rolle von Frauen richten, wenn es um Fragen der Repräsentation, der Bildung und der Schaffung neuer Lebensräume geht“ wie es in der Einladung heißt.

Zusammenfassung der Statements der Podiumsteilnehmerinnen

Carola v. Braun stellte als Moderatorin zu Beginn drei Fragen an die Teilnehmerinnen des Podiums:

  1. Warum ist ein kommunales Wahlrecht für Frauen – insbesondere für Migrantinnen – wichtig?
  2. Was ist aus Ihrer Sicht dafür dringlich zu tun?
  3. Wo sehen Sie aktuell die größten Widerstände gegen die Umsetzung eines kommunalen

Wahlrechts für Migrant*innen und was schlagen Sie konkret vor, um die Umsetzung

eines kommunalen Wahlrechts für Frauen zu unterstützen? 

Daria Ankudinova, DaMigra e.V., Koordinatorin des Projektes „Gleichberechtigte politische Teilhabe für Migrantinnen“ stellte DaMigra, einen Dachverband von Migrantinnen-Organisationen mit 78 Mitgliedsinstitutionen vor. Sie wies auf den Rückgang des Frauenanteils in den Parlamenten auf Bundes-, Landes- und der Kommunalen Ebene hin. Die gesellschaftliche Diversität müsse sich in der Politik widerspiegeln, stattdessen sind Migrantinnen zurzeit „nicht sichtbar“. Obwohl viele Migrantinnen sich aktiv gesellschaftlich engagieren und berufliche und akademische Abschlüsse haben existiert in der öffentlichen Meinung oft nur das Bild von hilfsbedürftigen Frauen.

Sie rief in Erinnerung, dass bereits in den 70er Jahren in der Alt-BRD mehrere Versuche gescheitert waren, das Kommunale Wahlrecht für alle einzuführen. Die gerichtliche Begründung war, dass ein Wahlrecht von Drittstaaten-Angehörigen verfassungswidrig sei. Mehrere europäische und außereuropäische Staaten haben hier ein erheblich weniger konservatives Recht, z.B. Spanien und die Niederlande, oder Neuseeland, wo man schon nach 2 Jahren Aufenthalt wählen dürfe. Ein weniger restriktives Einbürgerungsrecht würde hier flankierend helfen.

Die Kritiker*innen des Wahlrechts für Migrant*innen fordern zunächst die Integration; sie fürchten darüber hinaus, dass Drittstaaten, wie etwa die Türkei oder Russland eine negative Beeinflussung ihrer in der BRD lebenden Staatsangehörigen fürchten. DaMigra hatte für die Wahl 2017 ein Positionspapier für ein Kommunales Wahlrecht entwickelt.

Nadiye Ünsal, Mitglied des Vorstands des Migrationsrates Berlin-Brandenburg e.V.

Der Migrationsrat hat im Raum Berlin 70 Mitgliedsinstitutionen. Projekte/Arbeitsschwerpunkte sind u.a.: MSO inklusiv! (Migrant_innenselbstorganisationen gegen Homo- und Transphobie, für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt); Rechts- und Arbeitsrechtsberatung. Nadiye Ünsal schließt an den Vortrag von Daria Ankudinova an; sie weist daraufhin, dass Politik nicht intersektional denkt und handelt, also Mehrfachdiskriminierungen nicht im Zusammenhang sieht. So hat die Dominanzgesellschaft generell ein Zugang zu Recht und Gremien, der den Migrant*innen verwehrt ist.

Ein Kommunales Wahlrecht ist erstrebenswert, aber es ist zu wenig, weil es nicht die Lebensprobleme von Migrant*innen trifft, die eher auf Landes- und EU-Ebene verhandelt werden. Die MSO müssen insbesondere im Widerstand gegen Rechtspopulismus gestärkt werden. Sie empfindet den Grundgesetzartikel „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ als rassistisch, weil das deutsche Volk gemeint ist.

Anna Czechowska ist Sprecherin der AG „Frauen und Familie“ im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen. Sie engagiert sich in agitPolska e.V., ein gemeinnütziger Verein, der den deutsch-polnischen Austausch zu Kunst und Kultur, aber auch vielfältige Jugend- und Frauenprojekte fördert. Im Landesbeirat, der jeweils für eine Legislaturperiode berufen wird, ist sie eines von sieben Mitgliedern; jedes Mitglied hat eine Stellvertretung. Wie die meisten auf das Thema Migration gerichteten Projekte/Institutionen bezieht auch der Landesbeirat seine Arbeit auch auf Geflüchtete. Anna Czechowska findet das Kommunale Wahlrecht vor allem für Frauen mit Migrationsgeschichte wichtig. Migration und Mobilität sei ein globales Thema; das Wahlrecht müsste an die Migration und das Einbürgerungsrecht gekoppelt werden. Sie erinnert an die polnische Geschichte, wo Frauen für die Einführung des Wahlrechts 1918 mit Erfolg Verbündete gesucht hätten. Auch jetzt wäre es notwendig, dass Frauen Verbündete suchen. Sie weist daraufhin, dass die Mitgliedschaft in Parteien unabhängig von der Einbürgerung sei; in Parteien gehen und dann für das Wahlrecht Verbündete suchen wäre ein Weg. Den Parteien sei auch zu empfehlen, auf Migrant*innen zuzugehen. Auch auf Bezirksebene ist eine Mitwirkung ohne Einbürgerung als Bürgerdeputierte möglich. Die Broschüre der Landeszentrale für Politische Bildung “Migration und Mitbestimmung in Berlin“, an der Anna Czechowska mitgewirkt hat, gibt hier Hinweise.

Wichtig wäre eine neue, breite, öffentliche Diskussion über Migration und die Rechte für Migrant*innen.

Bettina Jarasch, MdA, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Integration und Flucht, Sprecherin für Religionspolitik sagte, dass sie den Ansatz, die Forderung nach einem Kommunalen Wahlrecht ausdrücklich auf die Frauen zu beziehen, zunächst problematisch fand. Es ist aber vielleicht klug, es so zu machen, weil der Bezug auf Frauen neue Allianzen ermöglichen könnte und somit neue Bewegung in das Thema brächte. Man müsste für das Wahlrecht die Verfassung ändern. In der Berliner Koalitionsvereinbarung ist eine Bundesratsinitiative mit diesem Ziel verabredet. Es ist aber fraglich, ob die Verfassungsändernden Mehrheiten zustande kämen. Es gelte daher, neue Bündnisse zu schmieden. Sie betont, dass sich hier auf der Veranstaltung alle einig wären, aber man müsse die Argumente von CDU und FDP hören, und das könne man gern über die „Frauenschiene“ machen. Es wäre gut, wenn mit dem geplanten Positionspapier neue, vielleicht „überraschende“ Bündnispartnerinnen gewonnen würden.

Bettina Jarasch griff dann einige Punkte der Vorrednerinnen auf: Es ist wichtig, dass Frauen überhaupt sichtbar werden; man kann (z.B. in einer Partei) gewählt werden, ohne im Land wählen zu dürfen. Ein Einbürgerungsgesetz, das doppelte Staatsangehörigkeit ermöglicht, wäre wichtig, aber auch hierfür sind breitere Bündnisse erforderlich. Eine Stärkung von Migrant_innen-Selbstorganisationen ist notwendig; es wäre zu überlegen, ob bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen eine „Diversity“- Quote eingeführt werden könnte. Sie betonte die Bereitschaft, bei dem Wahlrechtsthema Unterstützung zu leisten („Spannen Sie uns ein!“).

Zusammenfassung der Diskussion

Der Schwerpunkt der sich anschließenden Diskussion lag auf den Fragen, ob das Kommunale Wahlrecht „ausreicht“ und wie Migrantinnen sich im „politischen Raum“ engagieren und Bündnispartner*innen gewinnen könnten. Die allgemeine Auffassung war, dass das Kommunalwahlrecht allein nicht ausreicht, sondern nur ein erster Schritt zu mehr Gleichberechtigung auch im Wahlrecht für Migrant*innen sein kann. Es ist aber schon aus strategischen Gründen ein wichtiger Schritt; letztlich bringen nur rechtliche Änderungen Erfolge.

Die Hürden für ein allgemeines Kommunales Wahlrecht sind hoch: auch Landesverfassungen müssen geändert werden. Um die Forderung nach einem Kommunalen Wahlrecht aus der Perspektive der Frauen anzugehen, wäre es gut, engagierte Juristinnen für die Aufarbeitung der rechtlichen Fragen zu gewinnen. Als „flankierende Maßnahmen“ wäre die Erhöhung des Frauenanteils in den Parlamenten wünschenswert. Auch hier sollte es – jenseits der „Sonntagsreden“ – rechtliche Bestimmungen z.B. im Sinne eines Paritätsgesetzes geben. Als ein möglicher Schritt auf dem Weg zu mehr kommunaler Beteiligung könnte ein Mitentscheidungsrecht bei Volksinitiativen wirksam sein.

Für ein Engagement von Migrantinnen in politischen Parteien müssten sich auch die Parteien selbst bewegen, Migrantinnen haben viel Erfahrungen und viel zu geben. Allerdings: Der geringe Frauenanteil in manchen Parteien, Sprachprobleme und auch die Mehrfachbelastung von Frauen sind nicht förderlich; Migrantinnen kommen nicht einfach zu öffentlich angebotenen Parteiveranstaltungen/Stammtischen. Und ein Parteieintritt wäre auch nur der erste Schritt; eine Teilnehmerin betonte: In Parteien dabei sein, gehört werden und Handlungsperspektiven sind drei sehr unterschiedliche Ebenen. Ein Mentoring-Programm wäre sinnvoll. Eine Teilnehmerin wies auf unterschiedliche Strategien und Fokussierungen von politisch aktiven Frauen etwa auf der Bezirksebene hin: Migrantinnen-Organisationen wären dabei eher an ihrer Community orientiert, Frauen der Mehrheitsgesellschaft engagierten sich in anderen Arbeitsgruppen mit anderem Fokus; zu überlegen ist, wie hier die Kräfte besser gebündelt werden können. An anderer Stelle wurde betont, dass es keinen „weißen-Mittelschichten-Feminismus“ zu Lasten einer übergreifenden Frauensolidarität geben dürfte. Denn: Der Ansatz, politische Hürden aus einer Frauenperspektive neu anzugehen wurde allgemein als sinnvoll und vielversprechend beurteilt. Vorgeschlagen wurde die Einbeziehung des Landesfrauenrats.

Bettina Jarasch wies daraufhin, dass es im Berliner Parlament zwei Ausschüsse gäbe, an die man sich in Fragen Beteiligung und Wahlrecht wenden könne: Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation und Ausschuss für Integration, Arbeit und Soziales. Zunächst aber empfiehlt sie, ein Positionspapier auf breiter Basis zu erarbeiten. Sie könne sich dann vorstellen, dass sich eine Anhörung initiieren ließe; und vielleicht gelänge es, „überraschende Bündnispartner*innen“ zu gewinnen, etwa die CDU über die Kirchen anzusprechen.

Vereinbarungen

Es wurde vereinbart, dass unter Federführung einer Migrantinnen-Organisation ein Positionspapier erarbeitet wird. Die Überparteiliche Fraueninitiative unterstützt diesen Prozess und die Weitergabe des fertigen Papiers in die Politik; sie lädt zu einem ersten Treffen zunächst die am Kongress und am Fachdialog beteiligten Vertreterinnen der Migrant*innen-Organisation ein; wenn Federführung und ein erstes Konzept feststehen werden weitere Interessierte, u.a. die Teilnehmerinnen der Fachdialogs-Veranstaltung angesprochen.

Für den ÜPFI-Vorstand

Uta Denzin von Broich-Oppert

 

 

 

 

 

 

                               

 

                                                                                                                     

 

 

 

Informationen zum geplanten Berliner Weiterbildungsgesetz

Seit Beginn des Lernhausprojekts 2005 setzt sich die Überparteiliche Fraueninitiative für die Anerkennung auch nicht formal und informell erworbener Kompetenzen ein; von dieser Anerkennung würden insbesondere Frauen profitieren. Unsere Einschätzungen und Forderungen in Bezug auf den Deutschen Qualifikationsrahmen stellten wir in einem mehrfach aktualisierten Positionspapier vor (zuletzt 2016, auch auf dieser Website). Nun bieten die Planungen eines Berliner Weiterbildungsgesetzes einen Anlass, die Frage der Anerkennung nicht formal und informell erworbener Kompetenzen auf Landesebene aufzugreifen. Sie finden hier unsere Vorschläge zu einem die Gleichstellung fördernden Berliner Weiterbildungs-/Erwachsenenbildungsgesetz.

ÜPFI_Vorschläge_Berliner Weiterbildungsgesetz

Womens-March 2018

EU Women`s March – 09.Mai 2018, 11.00 h am Brandenburger Tor

                                         Women`s March for Europe

                             „Women for Europe – Europe for Women

           Women will fix the world. We will fix the world“.

Hier der Beitrag von Carola von Braun.

Womens March-090518-CvB

Hier noch eine Fotografie vom Tag.

Hier noch eine Fotografie mit der Initiatorin Dr. Clara Mavellia – ÜPFI-Mitfrau – und Regina Schmidt.

Weitere Bilder von Ines Schmidt

Kongressdokumentation „Migration – Was macht Leistung?“

Kongressdokumentation1217

Erklärung des Vorstandes der ÜPFI zum §§ 219a

Erklärung des Vorstands der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. zur Verurteilung einer Ärztin nach § 219a StGB

Als die Ärztin Dr. Kristina Hänel am 24.11.2017 nach § 219a StGB zu einer Strafe von 6000 € verurteilt wurde, sorgte dies bundesweit für Empörung. Eine bundesweite Petition für das „Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch“ haben am 11.12.2017 bereits mehr als 137.000 Menschen unterzeichnet.
Frau Dr. Hänel hat die Unterschriften am Dienstag, 12.12. um 8.30 Uhr vor dem Bundestag/ Reichstag (Westeingang) an Vertreter*innen des Bundestags übergeben. Wir möchten sie mit dieser Erklärung unterstützen:

Auch die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. wendet sich entschieden gegen eine Auslegung des Paragrafen, die den elementaren Rechten von Frauen auf gesundheitliche Information widerspricht. Schwangere Frauen brauchen in einer Konfliktsituation in besonderem Maße sachgerechte, zugängliche und transparente Information und Unterstützung und dürfen gerade dann nicht auf sich allein gestellt bleiben!
Ärztinnen und Ärzte, die zugänglich und transparent diese Information und Unterstützung leisten, dürfen nicht kriminalisiert werden!

Vor diesem Hintergrund setzt sich die Überparteiliche Fraueninitiative dafür ein, den
§ 219a StGB abzuschaffen bzw. zu ändern.

Vorstand der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V.

Berlin, 11.12.2017

Hier noch ein Link zur Soli-Web-Seite für Dr. Kristina Hänel

https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/

„Ideen zum Sichtbarmachen der Leistungen von Frauen im Berliner Beitrag zum Humboldt Forum“

Unter diesem Stichwort haben wir vor und nach Beendigung der Sommerferien unsere Mitfrauen und die Adressatinnen unseres Netzwerkes um Vorschläge gebeten; das Schreiben erhielt zudem eine Reihe informativer Links; Sie finden es daher auch auf der Website.

Wir bekamen viele Vorschläge: Namen von herausragenden Frauen ebenso, wie grundsätzliche Fragen, die bei der Ausstellung zu bedenken und gesellschaftliche Ereignisse und Bereiche, die hervorzuheben wären. Wir danken hier noch einmal herzlich allen Einsenderinnen.

Wir haben die Vorschläge unter dem Titel Das Sichtbarmachen von Frauen und ihren gesellschaftlichen Leistungen und von Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf Frauen im Berliner Beitrag zum Humboldt Forum“ zusammengefasst; sie stellen natürlich keine „abgeschlossene Sammlung“ dar, sondern sind Teil einer Offensive des Sichtbarmachens der Leistungen von Frauen.

Hier die Zusammenfassung der Vorschläge und das Netzwerkschreiben:

Humboldt Forum_Sichtbarmachen von Frauen_Zusammenfassung der Vorschläge-1

Humboldt_Forum_Netzwerkschreiben_Ideen zum Sichtbarmachen

Wir bleiben bei dem Thema „am Ball“ und setzen auch unsere Sammlung fort; Vorschläge sind also weiterhin willkommen.

 

Broschüre „25 Jahre Überparteiliche Fraueninitiative Berlin“

Anlässlich unseres Kongresses

Migration:  Was Macht Leistung?“ am 1. Dezember 2017

wurde uns vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin,

Ralf Wieland, die Broschüre über die Geschichte „25 Jahre ÜPFI“

übergeben.

Im Rahmen der Veröffentlichungen des Abgeordnetenhauses wurde hier zum ersten Mal eine Broschüre für „ein Netzwerk zwischen Zivilgesellschaft und Parlament“ verfasst und veröffentlicht.

Für unseren Verein ist dies eine würdige Ehrung zum 25. Jahrestag.

Broschüre 25 Jahre ÜPFI

Den gesellschaftlichen Beitrag der Frauen und den „weiblichen Blick“ auf gesellschaftliche Entwicklungen im Berliner Beitrag zum Humboldt Forum angemessen berücksichtigen!

In den Fragebögen zur Ausstellung „Berlin Stadt der Frauen“ kritisierten viele Besucherinnen und Besucher, dass Frauen und ihre Leistungen in Geschichte und Gegenwart nicht annähernd ihrer Bedeutung entsprechend berücksichtigt werden (vgl. unsere Fragebogenauswertung auf der Website). Einige Vorschläge bezogen sich auf den Berliner Beitrag im Humboldt Forum als Chance, den gesellschaftlichen Beitrag der Frauen und den „weiblichen Blick“ auf gesellschaftliche Entwicklungen zu verdeutlichen.

Wir haben uns daher an den Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum, Herrn Paul Spies, gewandt. Sie finden hier unseren Brief und die Antwort. Wir bleiben bei dem Thema “am Ball”.

Humboldt_Forum_Schreiben an Paul Spies-1

Antwortvon Paul Spies

 

 

Impressionen vom Neujahrsempfang im 25 Jahr der ÜPFI 2017

Erinnern Sie sich an unseren Neujahrsempfang oder lassen Sie sich von den Bildern und die musikalischen Leckerbissen in die gute Stimmung versetzen und freuen sich auf das nächste Jahr!

Rede von Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses , Audiodatei

Begrüßungsrede von Carola von Braun , pdf-Datei

Rede von Prof.em. Christina Thürmer-Rohr , pdf-Datei

Musikbeitrag der 3Women , Audiodatei

Auf Grund eines Kamerafehlers sind die Bilder diesmal nicht in der

gewohnten Qualität.

 

Neuester Stand des Positionspapier der ÜPFI zum Deutschen Qualifikationsrahmen

DQR_ÜPFI-Positionspapier 2016

Endauswertung der Ausstellung „Berlin – Stadt der Frauen“ der Berliner Stiftung Stadtmuseum im Ephraim-Palais

Die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin-Stadt der Frauen e.V. hat in Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum die Konzeption und Auswertung von Fragebögen übernommen, die an die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung gerichtet sind. Die Auswertung von 465 Fragebögen insgesamt gibt ein interessantes Bild der politischen Einstellungen und Wünsche von Berlinerinnen und ist sicher auch für Ihre Arbeit von Interesse. Im August haben wir bereits die erste Auswertung von 105 Fragebögen in den Verteiler gegeben.

auswertung_ausstellung_berlin-stadt-der-frauen_18-11-16

Bei evtl. Rückfragen zur Auswertung oder zum weiteren Vorgehen nach der Ausstellung wenden Sie sich bitte an meine Vorstandskolleginnen

Uta Denzin – v. Broich-Oppert: uta-d@gmx.de

Elke Herer:                              elke.herer@arcor.de

Birgit Hartigs:                          birgitHartigs@aol.com

Dialogveranstaltung „Geschlechterforschung trifft Politik – Politik trifft Geschlechterforschung“ am 25. Mai 2016, 18.00 – 21.00 h | Abgeordnetenhaus Berlin

Hier die ersten Ergebnisse der gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen der Berliner Hochschulen (afg berlin) http://www.afg-berliner-hochschulen.de/index.html und der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin:

Die Veranstaltung war aus der Sicht der ÜPFI und der befragten Anwesenden ein großer Erfolg. Es waren 76 Personen anwesend. Es gab ein Einstiegsreferat von einer der Sprecherinnen der afg – Prof.Dr. Hark vom Zentrum Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung TU Berlin und danach wurde an 6 Thementischen mit den anwesenden Hochschulprofessorinnen der Berliner Hochschulen mit den Anwesenden diskutiert.

Der Üpfi-Vorstand versteht die Veranstaltung als Auftakt der weiteren engeren Zusammenarbeit zwischen Politik und Genderforschung.

Deswegen unterstützen wir auch den Vorschlag, ein Positionspapier (an das Abgeordnetenhaus und den Senat) zu entwickeln, in dem die Bedeutung der Genderforschung und Forderungen für ihren Erhalt und den Ausbau dargestellt werden.

  1. Vortrag Prof.Dr. Hark  Hark_AGH_05
  2. Zusammenfassung des Thementisches „Medien und Digitalisierung“ Thementisch1
  3. Beitrag des Tagesspiegels Der Tagesspiegel
  4. Ein Link zum SWR 2 Wissen-Feature vom 13.7.2016  http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/gibt-es-geschlechter-und-wenn-ja-wie-viele/-/id=660374/did=17545456/nid=660374/sdpgid=1278881/qpyy2o/index.html

Fotografiert von Frau Erlemann

Frau Prof.Dr. Hark_Carola von Braun_Frau Prof.Dr. Gather_Podium

Frau Prof.Dr. Lucht_Gender+Technik

Wandzeitung ganz_Gender+Technik

Wandzeitung_oben-links_Gender+Technik_25-05-2016_Erlemann

Wandzeitung_oben-links_Gender+Technik

Wandzeitung oben rechts

Wandzeitung oben rechts Gender+Technik

 

Wandzeitung_Mitte_Gender+Technik

Wandzeitung_Mitte_Gender+Technik_25-05-2016_Erlemann

Wandzeitung_Links unten_Gender+Technik

Wandzeitung_unten-rechts_Gender+Technik

Die Dokumentation des Kongresses „Was ist Leistung? Teil II“ vom November 2015

Hier können Sie nach dem nächsten Klick die Dokumentation einsehen und ein pdf-Dokument runterladen.

Kongressdoku_WasIstLeistung-II-2015

Dokumentation des Fachtages „Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit von Frauen“ Probleme, Handlungsbedarf für die Politik

Hier finden Sie nach dem nächsten Klick die

Dokumentation des Fachtages Wohnungslose Frauen am 03.06.2015 als pdf-Datei

 

Besuch der ÜPFI in Brüssel

Drei ÜPFI-Frauen nahmen am 14.11.2013 an der Konferenz „Domestic Workers Rights“ im EU-Parlament in Brüssel teil.

Thematisch ging es um die Situation von Hausangestellten, von denen 83% Frauen sind. Im Jahr 2011 wurde von der Internationalen Arbeitsorganisation die „Domestic Workers Rights Convention“ verabschiedet. Ziel der Konferenz war es einerseits über die Ausgrenzung und Ausbeutung von Hausangestellten zu informieren. Andererseits wurde diskutiert, wie die Ratifizierung des Abkommens in allen EU-Mitgliedsstaaten gefördert werden könne.

Das ausführliche Programm der Konferenz lesen Sie hier nach.

Berichte der ÜPFI-Frauen folgen.

 

 

 

 

Ausstellung „20 Jahre Überparteiliche Fraueninitiative Berlin“

Die Ausstellung wurde am 30.11.12 zur Pressekonferenz im Abgeordnetenhaus Berlin anläßlich der Kongresseröffnung „Was ist Leistung“ in Anwesenheit des Präsidenten des Abgeordentenhauses Ralf Wieland und des Präsidenten der Bundeszentrale Thomas Krüger für politische Bildung eröffnet.

Ausstellung „20 Jahre Überparteiliche Fraueninitiative Berlin“

„Was ist Leistung?“ — 20 Jahre Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V.

Ergebnisse des Kongresses:

Zu dem o.a. Kongress hatte die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin (ÜPFI) – Stadt der Frauen e.V. eingeladen.

Der Kongress wurde gefördert durch die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie durch die Senatsverwaltung Arbeit, Integration und Frauen Berlin, Teilnehmerinnenbeiträge und die Eigenmittel des Vereins und die ehrenamtliche Arbeit der Vorstandsmitglieder der Überparteilichen Fraueninitiative.

Zielsetzung des Kongresses war es, den Diskussionsstand der gesellschaftlichen Fragen aufzuzeigen und gemeinsam zu überlegen, was sich ändern muss, um mehr Frauen für ein politisches Engagement für Änderungen im Sinne einer gender- und familiengerechten Lebens- und Arbeitswelt zu gewinnen.

Dazu dienten nachstehende Fragestellungen:

Was unter Leistung verstanden wird und wie die Erbringung von Leistung in der Gesellschaft verteilt ist?

Wie ist bezahlte und unbezahlte – ökonomisch und gesellschaftlich relevante – Arbeit zwischen den Geschlechtern verteilt?

Wie werden ehrenamtliche Leistungen gewürdigt und verteilt (den Männern die Ehre, den Frauen die Arbeit)?

Wie sieht die gesamtgesellschaftliche Kosten- / Nutzenrechnung der praktizierten Arbeitsteilung aus? Wie kommen wir zu einer gender- und familiengerechten Work-Life-Balance?

Die zusammenfassende Auswertung des Kongresses ergab:

Vorbemerkung:

• An der Pressekonferenz und der Eröffnung der Ausstellung nahmen Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung und Ralf Wieland der Präsident des Abgeordnetenhauses Berlin und wenige Vertreter der Presse teil.

• Der Kongress war theoretisch ausgebucht, aber es kamen nicht alle angemeldeten Frauen. Es gab eine breite und interessante Diskussion zu den aufgeworfenen Fragen. Es hat die Frauengenerationen zusammengebracht, die noch nicht miteinander ins Gespräch gekommen waren.

Wir haben viel über die gesellschaftlichen Zusammenhänge zwischen Leistung, Geld und Bewertung von Leistung, aus der Sicht von Wissenschaft, Politik und Philosophie gelernt. Alle Referate und Podiumsbeiträge wurden in der Gesamtdokumentation des Kongresses veröffentlicht (siehe unten). Hier sollen nun die ersten Ergebnisse des Kongresses dargestellt werden.

1. Es gibt großes Interesse und auch Bereitschaft zu einer gemeinsamen überparteilichen Tagung zum Thema „Bewertung von Arbeit und Arbeitszeit, inklusive der Stichworte „Work-Life-Balance“ und „Wachsender prekärer Arbeitsmarkt, auch für Hochqualifizierte,“ beides Themen von hoher Gender-Relevanz.

2. Wir brauchen eine intensivierte Genderforschung im Bereich der Bewertung von bezahlter und unbezahlter Arbeit. Besonders einprägsam hier das sinngemäße Zitat von Prof. Friederike Maier: „Und das bedeutet, dass wir in Deutschland alles über Mastschweine wissen, und nichts über die (unentgeltliche) Hausarbeit.“ Und weiter: „Was bedeutet das für eine Gesellschaft, wenn alle erwerbstätig sein müssen? Gewähren wir den Menschen noch Zeit für Ihre Familien?“

3. Wir freuen uns über das rege Interesse an unserer Ausstellung über „20 Jahre Überparteiliche Fraueninitiative Berlin“ als einem Beispiel für das Wirken von frauenpolitischen Netzwerken. Wir können Ihnen mitteilen, dass die Ausstellung im März als Wanderausstellung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf gezeigt wurde und am 11.4.12 wurde sie im Rahmen der 4. Frauenkonferenz in der Alice Salomon Hochschule Berlin gezeigt, vielleicht auch in weiteren Bezirken.

4. Wir halten fest: es braucht mehr Zusammenarbeit der Frauen-Generationen: wir werden eng in Kontakt bleiben mit Vertreterinnen der jungen internet-affinen Frauen-Generation wie z.B. mit Magda Albrecht von der „Mädchenmannschaft“ und anderen jungen Frauen aus dieser Internet-Generation. Wir haben gelernt: die junge Frauengeneration lebt politisch bewusst, aber sie arbeitet auf andere Weise politisch als die älteren Frauengenerationen. Wir wollen und wir werden voneinander lernen.

5. Die Bedeutung von Überparteilichkeit als politischem Instrument nimmt zu, sie wird von Frauen auch stärker gewünscht als früher. Das ist auch nötig angesichts der Themen, die nur überparteilich anzugehen sind: hier einige Beispiele

• Work-Life-Balance und neue Arbeitszeitmodelle,

• eine Einkommensstruktur, die endlich auch die in den Frauenarbeitsmärkten erbrachten Leistungen angemessen würdigt,

• langfristig der Bau einer Sozialgesellschaft, die genügend Zeit für Familie gewährt und in der gesellschaftliche Arbeit belohnt wird.

6. Ein großes zukünftiges Ziel der Frauenbewegung(en) ist die Aufwertung der Arbeitsmärkte, die mit dem Menschen arbeiten (Pflege, Gesundheit, Bildung) im Vergleich zu den wesentlich besser gestellten Tätigkeiten mit der Maschine („Neue Soziale Frage“). Eine überparteiliche Zusammenarbeit sollte hier nach Bündnisthemen und Bündnispartnern suchen, denen die Aufwertung dieser Arbeitsmärkte ebenfalls wichtig ist.

7. Wo wir als ÜPFI ernsthaft dran bleiben werden:

• Beim großen Bildungs-Thema „Deutscher Qualifikations-Rahmen (DQR)“, das insbesondere für die Bewertung von non formal und informell erworbenen Kenntnissen enorme Bedeutung hat (vor allem für Frauen),

• Wir werden nicht locker lassen bei der Bekämpfung der Obdachlosigkeit von Frauen und bedanken uns schon jetzt bei allen Abgeordneten des Berliner Parlaments, die sich hier einsetzen.

8. Zu kurz gekommen ist bei unserem Kongress – wie wir selbstkritisch feststellen müssen – die Bewertung und Würdigung von unbezahlter ehrenamtlicher Arbeit in Gesellschaft und Familie. Wir versprechen: wir werden dieses Thema nicht aus dem Auge lassen.

Tagungskonzept, Inhalte, Referentinnen, Teilnehmerinnen

Das Tagungskonzept, seine Inhalte und die Auswahl der Referentinnen wurden von den TeilnehmerInnen einhellig gelobt.

Einige Aussagen und Ausführungen dazu:

• Wir wurden als wichtiges politisches Netzwerk in der Zivilgesellschaft hervorgehoben, das sich zentralen Zielen der politischen Bildung widmet.

• Was ist „Leistung“? Kaum ein anderer Begriff hat uns seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts so sehr geprägt. Leistungsdenken und das Streben nach Wachstum im gewinnmaximierenden Sinne haben in den westlichen Gesellschaften ein hohes Wohlstandsniveau hervorgebracht – aber gleichzeitig sprechen wir auch von den ‚Verlierern der Leistungsgesellschaft‘. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise sollten wir über Leistung neu nachdenken.

• Die überparteiliche Atmosphäre, eine in der ÜPFI entwickelte Tradition, trug ebenfalls dazu bei.

Die Auswahl der Referentinnen für die Podien hat das breite Spektrum der Tagung deutlich werden lassen. Insgesamt wurde die Mischung von Referaten und den beiden Podiumsgesprächen mit interessanten TeilnehmerInnen aus Politik, Wissenschaft, mit verschiedenen Frauengenerationen und verschiedenen Frauenverbänden als gelungen betrachtet.

• Die Ausstellung „20. Jahre Überparteiliche Fraueninitiative Berlin e.V.“ von Kerstin Wietusch wurde intensiv wahrgenommen. Der für den Kongress erstellte Stick mit der Ausstellung, der Interviews der Zeitzeuginnen der ersten Stunden des Vereins und mit weiteren Beiträgen wurde von den Teilnehmerinnen als eine wichtige Ergänzung zum Kongress gesehen.

• Der Auftritt der Vortrags-Künstlerinnen Frauke und Gina Pietsch wurde von allen Teilnehmerinnen gewürdigt.

Tenor der KongressteilnehmerInnen war:

Die Veranstalterinnen haben mit diesem Kongress ein relevantes Thema in der Stadt und in der Bundesrepublik weitergebracht und erreicht, dass ein weiterer Kongress (2015) gemeinsam vorbereitet wird.

Christel Wietusch

Vorträge einzeln

Ralf Wieland             Thomas Krüger                 Prof. Friederike Maier

Prof. Christine von Braun

Dilek Kolat                Mechtild Jansen                 Magda Albrecht

Impressionen vom Kongress

von Dagmar Stratenschulte

Dokumentation

Diskussionen und Vorträge

von Pia Kaiser

Ausstellung „20.Jahre Überparteiliche Fraueninitiative Berlin“

von Kerstin Wietusch

Weitere Dokumente, die sich in der Kongressmappe befanden und hochgeladen werden können:

von Judith Brandner

von Uta Denzien-von Broich-Oppert

  • Positionspapier der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin zum Deutschen                            Qualifikationsrahmen (DQR)

von  Uta Denzien-von Broich-Oppert

von Kerstin Wietusch

 

 

Einladung zum Neujahrsempfang 2018

E I N L A D U N G zum Neujahrsempfang
der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V.

am 28.02.2018, 18.00 – 21.00 h im

Abgeordnetenhaus von Berlin, Saal 376
Niederkirchner Str. 5, 10115 Berlin

 

Liebe Mitstreiterinnen, Weggefährtinnen und Unterstützerinnen,

wir freuen uns, Sie wieder zu unserem traditionsreichen Neujahrsempfang begrüßen zu können, am 28.02.18, 18.00 h im Abgeordnetenhaus von Berlin. 
Wir danken dem Abgeordnetenhaus von Berlin dafür, dass wir wieder in seinen Räumen willkommen geheißen werden.  Für uns ist dieses Willkommenssignal ein Zeichen dafür, dass dem Abgeordnetenhaus die Verbindung zur Zivilgesellschaft und seinen aktiven frauenpolitischen Verbänden und Organisationen wichtig ist.  Umso mehr freuen wir uns auf das Grußwort des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Herrn Ralf Wieland MdA. 
Unser Ehrengast in diesem Jahr unseres 26-jährigen Bestehens Ist weit über Berlin hinaus eine hochgeachtete und kompetente Persönlichkeit, auf deren Beitrag Sie sicher genauso gespannt sein werden, wie wir. Wir begrüßen mit besonderer Freude unseren Ehrengast Prof. Barbara John, von 1981 bis 2003 die erste Ausländerbeauftragte Berlins und der Bundesrepublik.  In den Aufbaujahren dieser Institution war es Barbara Johns allseits anerkanntes Engagement, gepaart mit hoher Sachlichkeit und Kompetenz, das Türen öffnete für die wachsende Zahl von Migranten in unserer Stadt, Verständnis für deren Bedürfnisse bei Politik und Verwaltung schuf und auch klar machte,  dass Integration beide Seiten in die Pflicht nimmt. 
Ihre zahlreichen weiteren Verpflichtungen, die sie noch heute wahrnimmt, zeigen, dass ihr Rat und ihr Engagement weiterhin gefragt sind: z.B. als langjährige Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, und in letzter Zeit vor allem als Ombudsfrau für die Opfer der „Zwickauer Terrorzelle“.  Ihr Thema heute ist

„Die Zwickauer Terrorzelle
– das Leiden der Opfer –
haben wir daraus gelernt?“

Unsere musikalische Begleitung ist in diesem Jahr Suzanna Meier – Sängerin aus Berlin.

Außerdem werden wir Ihnen gerne über unsere wichtigsten Aktivitäten in 2018 berichten, für deren Unterstützung wir dankbar sind, sei es finanziell oder mit der medialen Unterstützung durch Ihr Netzwerk.   Falls Sie zum ersten Mal dabei sind und mehr über uns wissen wollen, empfehlen wir die Informationen auf unserer Website: http://www.berlin-stadtderfrauen.de.

Bitte beachten Sie:

  • die Einlasskontrollen im Abgeordnetenhaus brauchen Zeit. Hinweis: die Garderobe ist in der zentralen Eingangshalle abzugeben, gegenüber dem Eingang des Abgeordnetenhauses. 
  • Die Anzahl der Teilnehmerinnenplätze ist begrenzt.  Wir empfehlen deshalb Ihre baldmöglichste Anmeldung.
  • Anmeldeschluss ist der 17.02.2017

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung. Sollten Sie kurzfristig verhindert sein, teilen Sie uns dies bitte so früh wie möglich mit, damit weitere Interessentinnen berücksichtigt werden können. Bitte benutzen Sie das nachfolgende Online-Formular. Ferner bitten wir darum, jeweils nur eine Person pro Formular anzumelden. 

Anmeldung geschlossen!

Der Teilnahmebeitrag beträgt 25 € (10 € ermäßigt für studentische und andere berechtigte Gruppen. Ermäßigung ist auch auf Antrag möglich).  Für Ihre leiblichen und seelischen Wünsche ist gesorgt.   Mitglieder der Überparteilichen Fraueninitiative e.V.  haben freien Eintritt.   

Damit das Einlassverfahren möglichst zügig erfolgen kann, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie den Teilnahmebetrag vorab überweisen würden auf das Konto der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin e.V.:

Bank für Sozialwirtschaft – IBAN: DE 67 1002 0500 0003 3988 01    BIC: BFSWDE33BER

Wir sind dankbar für zusätzliche Spenden für den Empfang und unsere weitere Arbeit.
Auf Wunsch erhalten Sie an der Anmeldung eine Quittung über die Zahlung.
Wir weisen ferner darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-, Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.

Wir freuen uns auf gute Gespräche mit Ihnen und zwischen Ihnen Allen, auf interessante generations- und fach-übergreifende Diskussionen zwischen Mitgliedern des Abgeordnetenhauses von Berlin, und weiteren Vertreter/innen von Politik, Wissenschaft, Kultur, Medien, aus Frauenverbänden und – projekten, aus Bund, Land, Bezirken und Verwaltungen.

Wir freuen uns auf Sie!!
Mit herzlichem Gruß, im Namen aller Vorstandsfrauen der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V., Ihre
Carola v. Braun – Sprecherin