Offener Brief der Berliner Frauenverbände vom 03.06.03

An die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Arbeit,an die Mitglieder der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, an die Mitglieder der CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, an die Mitglieder der PDS-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, an die Mitglieder der FDP-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin,an die Mitglieder der Fraktion B90/Grüne des Abgeordnetenhauses von Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

als Vertreterinnen der nachfolgend aufgeführten Berliner Frauenverbände und -initiativen wollen wir Sie mit diesem Offenen Brief auf strukturelle Fehlentwicklungen der Arbeitsförderung zu Lasten von Frauen und zu Lasten des Frauenarbeitsmarktes hinweisen.  Teile der sog. „Hartz“-Gesetze I+II, aber auch die Praxis der Arbeitsförderung durch die Bundesanstalt für Arbeitbewirken, bzw. lassen befürchten, dass die Chancen von Frauen auf eine Vermittlung in Arbeit und auf den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit durch Weiterbildung und Beratung geschmälert werden.

Ein gleichlautendes Schreiben erhält der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, sowie der Vorstandsvorsitzende der Bundesanstalt für Arbeit.

Wir fordern Sie, als Verantwortliche der Legislative auf, diese erkennbaren Fehlentwicklungen zu korrigieren bzw. deren Entstehung aktiv entgegenzutreten.

Für eine Antwort bis zum 30. Juni 2003 wären wir Ihnen dankbar.

Ihre Antworten werden in die Websites unserer Frauenverbände und -initiativen eingestellt.

Bitte schicken/mailen Sie Ihre Stellungnahme an:

Berliner Frauenbund 1945 eV

Gudrun Laufer

Ansbacher Strasse 63

10777 Berlin

Mail: ca.gu@t-online.de

Mit freundlichen Grüssen

im Namen der nachfolgend aufgeführten Berliner Frauenverbände und -initiativen

Carola v. Braun, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen,

Gudrun Laufer, Stellv. Vorsitzende des Berliner Frauenbund 1945 eV,

Mechthild Rawert, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft

sozialdemokratischer Frauen (ASF),

Dr. Nori Möding, Runder Tisch der Berliner Frauenqualifizierungs-,

Beschäftigungs-, Beratungs- und Existenzgründungsprojekte,

Dr. Christine Fuchsloch – Deutscher Juristinnenbund, Kommission „Recht der sozialen Sicherung, Familienlastenausgleich“,

Gabriele Heise, Landesvorsitzende der Liberalen Frauen Berlin,

Ulrike Helwerth, 1. Vorsitzende des Journalistinnenbund e.V.

Dagmar König, Vorsitzende des Landesfrauenrat Berlin e.V.,

Eveline Neumann, Vorsitzende des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbandes e.V.,

Brigitte Triems, Vorsitzende des Demokratischen Frauenbundes e.V.“

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