AG Frauen Arbeit Politik

Die Arbeitsgemeinschaft Frauen-Arbeit-Politik (AG FAP) ist ein überparteiliches Bündnis frauenpolitischer Verbände, Organisationen, Initiativen und Personen in Berlin.

Ziel der Veranstaltungen ist es, politischen EntscheidungsträgerInnen sozial- und arbeitsmarktpolitische Vorschläge zu unterbreiten, die überparteiliche Fraueninteressen berücksichtigen. Sie dienen vor allem dazu, neue Denkanstöße und Impulse für die Schaffung einer geschlechtersensibleren und damit demokratischeren Politik zu geben.

Aktivitäten

Antwort Nahles vom 17.12.2013

Forderungen zur Altersarmut vom 14.11.2013

 

Stellungnahme zum Überparteilichen Positionspapier “Altersarmt als Folge weiblichen Erwerbslebens” der Frauenpolitischen Sprecherin der Partei Die Linke

 

Berlin, den 31.05.2013

Überparteiliches Positionspapier zu „Altersarmut als Folge weiblichen Erwerbslebens?“

Bitte um Stellungnahme und Behandlung in den zuständigen Ausschüssen des Deutschen Bundestages sowie den Gremien Ihrer Fraktionen/Verwaltungen

das Berliner Bündnis „Arbeitsgemeinschaft Frauen-Arbeit-Politik – AG FAP“, ein überparteiliches Bündnis frauenpolitischer Verbände, Organisationen, Initiativen und Personen in Berlin

bittet Sie dringend um

·        Ihre/die Stellungnahme Ihrer Fraktion/Verwaltung zu unserem Positionspapier und

·           Ihre Mitteilung darüber, welche konkreten Maßnahmen Sie planen, um die in der Anlage

geschilderte wachsende Problematik kommender Frauen-Altersarmut jetzt und in der kommenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages zu bekämpfen.

Die im anhängenden Positionspapier „Altersarmut als Folge weiblichen Erwerbslebens?“

aufgeführten Organisationen und Unterstützerinnen konstatieren mit Sorge:

1.    Eine eigenständige, ausreichende Alterssicherung für Frauen ist mit der aktuellen Politik nicht zu erreichen. Das muss sich ändern.

2.    Altersarmut ist weiblich: Frauen habe heute fast 60% weniger Alterseinkommen als Männer.

3.    54 % der Rentnerinnen haben eine Rente unter 500 €.

Diese gesamtgesellschaftlich besorgniserregende Entwicklung wirkt sich in viele politische Ressorts aus und betrifft sowohl die Bundes- wie die Landes- und Kommunalebene.

Wir wollen das ändern und fordern deshalb:

  • Gesellschaftlich notwendige Arbeit ist gerecht auf beide Geschlechter zu verteilen und so zu gestalten, dass eine materielle Sicherheit im Alter auch von Frauen erreicht wird.
  • Zentraler Schlüssel der Armuts-Vermeidung ist eine Erwerbsarbeit, die existenz-sichernd bezahlt wird.
  • Wir fordern eine Arbeitsmarkt-Politik der Lebensverlauf-Perspektive, der berufliche Wiedereinstieg bzw. der dauerhafte Verbleib von Frauen in der Erwerbstätigkeit ist substantiell zu gestalten.
  • Wie fordern eine gendergerechte Arbeitsmarktpolitik, und ein Gesamtkonzept gleichstellungsorientierter Altersvorsorge und konsistenter Rechtspolitik.
  • Zu einem gendergerechten Gesamtkonzept gehört auch eine Berufsbildungspolitik, die chancengleichen Zugang zu Bildung, Ausbildung, Beruf und lebenslangem Lernen für Menschen aller Herkunftskulturen gewährleistet.
  • Die Chancen, die der Deutsche Qualifikationsrahmen DQR bietet, müssen ausgelotet und dafür genutzt werden.

In der Anlage erhalten Sie das Positionspapier. Wir bitten Sie, dieses baldmöglichst in den dafür zuständigen Ausschüssen des Deutschen Bundestages und des Abgeordnetenhauses von Berlin zu beraten und uns Ihre Stellungnahmen bzw. konkret geplanten Maßnahmen zur Bekämpfung des gesamtgesellschaftlichen Problems kommender Frauen-Altersarmut zukommen zu lassen.

Ihre Stellungnahmen werden umgehend in unseren Netzwerken veröffentlicht.

Über Ihre Antwort an die AG FAP an die folgenden email-Adressen würden wir uns freuen:

Carola v. Braun: carola.vonbraun@t-online

Hannelore Buls: hannelore.buls@verdi.de

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Tagung Bedarfsgemeinschaft vom 24.08.2011

Offener Brief zur Bedarfsgemeinschaften nach SGB II

Reaktionen auf den vorangestellten Brief:

Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen,

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen,

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Vom Sommer 2003 bis zum Frühling 2006 veranstaltete dieses Bündnis Tagungen im Abgeordnetenhaus zu Berlin unter dem Namen „AG Hartz“.

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