Gleichstellungsfördernde Bildungspolitik in Berlin

Die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin e.V. setzt sich seit dem Lernhausprojekt (2005 bis 2009: Transkulturelles und interreligiöses Lernhaus der Frauen) für eine Gleichstellungsfördernde Bildungspolitik ein.Schwerpunkt der letzten Jahre war die Forderung nach Feststellung, Dokumentation und Anerkennung nicht formal und informell erworbener Kompetenzen, von der insbesondere Frauen – und da vor allem Migrantinnen – mit ihren unterbrochenen Erwerbs-Biografien profitieren würden.

Als das im Koalitionsvertrag von 2016 vereinbarte Vorhaben, ein Berliner Weiterbildungs-/Erwachsenenbildungsgesetz in dieser Legislaturperiode zu verabschieden, in Angriff genommen wurde, haben wir unsere Vorstellungen und Forderungen in einem Positionspapier zusammengefasst. („Vorschläge für ein die Gleichstellung unterstützendes Berliner Weiterbildungs-/Erwachsenenbildungsgesetz“). Daraufhin wurden wir von der Senatsbildungsverwaltung im Zuge der „Trägerbefassung“ zu einer Stellungnahme zum vorliegenden Referentenentwurf des Gesetzes aufgefordert. Hier lesen Sie unsere Stellungnahme:

Das Thema Erwachsenenbildung wird uns auch nach der Verabschiedung des Gesetzes – die für den 01.04.2020 vorgesehen ist – lange beschäftigen, bietet doch das Gesetz durch einen darin vorgesehenen, breitaufgestellten Beirat grundsätzlich Möglichkeiten, Bildungs-Projekte und Schwerpunkte vorzuschlagen, die die Gleichstellung fördern.

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